ASTM D6641 ist ein Prüfstandard, der die Druckfestigkeits- und Steifigkeitseigenschaften von Polymermatrix-Verbundwerkstoffen mithilfe einer CLC-Prüfvorrichtung (Combined Loading Compression) bestimmt.
Angebot erhaltenASTM D6641 – Druckeigenschaften von Polymermatrix-Verbundwerkstoffen unter Verwendung einer Testvorrichtung mit kombinierter Belastungskompression (CLC).
ASTM D6641 ist ein Prüfstandard, der die Druckfestigkeits- und Steifigkeitseigenschaften von Polymermatrix-Verbundwerkstoffen mithilfe einer CLC-Prüfvorrichtung (Combined Loading Compression) bestimmt. Diese Testmethode ist darauf ausgelegt, Druckeigenschaftsdaten der Polymermatrix zu ermitteln, die hauptsächlich in der Luft- und Raumfahrtindustrie verwendet werden, und dient der Forschung und Entwicklung, der Qualitätssicherung sowie dem strukturellen Design und der Analyse. ASTM D6641 kann zum Testen von unidirektionalen (0° Lagenausrichtung) Verbundwerkstoffen sowie von multidirektionalen Verbundlaminaten, Gewebeverbundwerkstoffen, geschnittenen Faserverbundwerkstoffen und ähnlichen Materialien verwendet werden.
TEST FIXTURE
Für die Durchführung von ASTM D6641-Tests ist eine CLC-Testvorrichtung erforderlich. Die Vorrichtung wird zwischen zwei Druckplatten platziert, die die Druckkraft auf die Vorrichtung übertragen, wodurch die Probe wiederum einer Kombination aus Scher- und Endbelastung ausgesetzt wird.
ASTM D6641 lässt sich am besten auf einem universellen Hochleistungsprüfsystem wie elektromechanischen Systemen durchführen. Obwohl die meisten Verbundwerkstoffe mit einem System mit einer Kapazität von 250 kN getestet werden können, können Labore, die ein breiteres Spektrum an Materialien testen, von einem System mit höherer Kapazität profitieren. Um genaue Ergebnisse zu gewährleisten, sollte ein AlignPRO-Gerät verwendet werden.
Die Probe kann je nach Bedarf ohne Etiketten (Verfahren A) oder mit Etiketten (Verfahren B) sein. Voraussetzung für eine erfolgreiche Prüfung ist, dass die Probenenden während der Prüfung nicht gequetscht werden. Ungeheftete Proben eignen sich in der Regel für die Verwendung mit Materialien mit geringer Orthotropie: zum Beispiel Stoffe, geschnittene Faserverbundstoffe und Laminate mit maximal 50 % 0°-Lagen oder gleichwertiges Material. Materialien mit höherer Orthotropie, einschließlich unidirektionaler Verbundwerkstoffe, erfordern normalerweise Laschen.
Die wichtigsten Ergebnisse sind die Druckfestigkeit, die Druckdehnung und die Druck-Poisson-Zahl, die mit der Chord-Methode ermittelt werden. Zusätzlich zu diesen Berechnungen wird der Fehlermodus jeder Probe mit dem entsprechenden Fehlercode dokumentiert, wie in der Norm beschrieben.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Kauf von ASTM D6641.
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