Orthopädische Fixierungsgeräte werden bei rekonstruktiven Eingriffen zur Behandlung von Knochenbrüchen und Weichteilverletzungen eingesetzt, die normalerweise durch ein Trauma verursacht werden. Geräte wie Knochenplatten, Kompressionsschrauben und Femurnägel werden verwendet, um Stabilität zu gewährleisten und die Ausrichtung von Knochenfragmenten während des Heilungsprozesses aufrechtzuerhalten. Die Quantifizierung wichtiger Merkmale wie Biegefestigkeit oder Steifigkeit kann Chirurgen Einblick in die Implantatleistung geben und es Forschern gleichzeitig ermöglichen, Gerätematerialien und -designs zu vergleichen. Die Ermüdungslebensdauer des Implantats über einen bestimmten Zeitraum oder Bereich maximaler Belastung muss ebenfalls ermittelt werden.
Die Vorrichtungen entsprechen in der Regel den ASTM-Richtlinien und sind oft individuell auf das Ziel und die Anwendung der Tests und Ergebnisse abgestimmt. Merkmale sowohl der elektronischen Testinstrumente als auch der servohydraulischen Testsysteme, wie z. B. eine integrierte T-Nuten-Basis, die Möglichkeit, die Dynacell-Wägezelle am beweglichen Aktuator zu montieren, und Salzkammerzubehör für die In-vivo-Simulation, ermöglichen es Laboren, ein umfassendes Spektrum an Geräteeigenschaften und -leistungen zu untersuchen.
Für diesen Test wurde ein kleines Implantat, das üblicherweise zur Behandlung von Frakturen der Phalangeal-, Mittelhand- oder Handwurzelknochen verwendet wird, einer dynamischen Belastung ausgesetzt, um die Ermüdungslebensdauer zu überprüfen. Die Fixierungsplatte wurde an beiden elektronischen Geräten angebracht. Nach einer einfachen Steifigkeitsabstimmung wurde ein Druck-Biege-Test bei 20 Hz zwischen 0,3 und 3 N durchgeführt. Der Test wurde erfolgreich durchgeführt, indem eine Dynacell-Wägezelle mit geringerer Kraft, eine kleine Kompressionsplatte und eine Klemme zum Fixieren des Implantats sowie ein Montageblock in Position auf dem unteren T-Nuten-Tisch verwendet wurden.