ISO 11443 Extrudatquellung

ISO 11443 Extrudatquellung

Düsenquellung, auch Extrudatquellung genannt, kommt bei der Kunststoffverarbeitung häufig vor, insbesondere bei der Polymerextrusion, bei der ein Polymermaterialstrom durch eine Düse gedrückt wird, um die richtige Probengeometrie herzustellen.

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Düsenquellung, auch Extrudatquellung genannt, kommt bei der Kunststoffverarbeitung häufig vor, insbesondere bei der Polymerextrusion, bei der ein Polymermaterialstrom durch eine Düse gedrückt wird, um die richtige Probengeometrie herzustellen. Dies hängt mit dem zusammenElastizitätdes Polymers aufgrund der Möglichkeit des makromolekularen Systems, sich zusammenzuziehen und auszudehnen: Wenn die zufällige Knäuel aus Makromolekülen in die Kapillardüse eintritt, erfährt sie eine Kontraktion, die nach teilweiser Entspannung in der Kapillare am Auslass wiederhergestellt wird, wenn die zurückhaltende Wirkung der Kapillare aufhört. Der Quelleffekt kann insbesondere bei Polyolefinen (Polyethylen, Polypropylen) oder sehr geringen Polyamiden und Polycarbonaten (Polyestern) sehr stark sein. Der Effekt der Quellung ist bei einigen Polymerprozessen von entscheidender Bedeutung, insbesondere beim Blasformen, bei dem entweder eine unzureichende oder eine zu starke Quellung zu Verarbeitungsproblemen und Defekten im fertigen Produkt führen kann. ISO 11443 legt ein Verfahren zur Messung der Düsenquellung durch das Zubehör von Kapillarrheometern fest.

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