Aufgrund der gestiegenen Nachfrage sind strengere Akzeptanzkriterien hinsichtlich der mechanischen und chemischen Eigenschaften von Kunststoffen erforderlich. Aufgrund einiger neuer struktureller Einsatzmöglichkeiten dieser Materialien ist es wichtig zu wissen, wie sie sich unter dynamischen Bedingungen – also Stößen – verhalten. Dynamische Materialversagen unterscheiden sich von denen, die bei Tests bei langsameren, gleichmäßigeren Geschwindigkeiten auftreten. Dies gilt insbesondere für Kunststoffe, bei denen viele Variablen das Material beeinflussen können – die Art und Weise, wie die Polymere verwendet werden, um ein bestimmtes Material in Form zu bringen/im Material zu liegen; ob die verwendeten Harze gefüllt oder ungefüllt sind; Zugabe von Farbzusätzen; Umformprozesse beeinflussen alle die Festigkeit und Haltbarkeit nicht nur des Endmaterials, sondern auch des Endprodukts. Die Prüfung gemäß ISO 6603-2 ermöglicht es sowohl dem Materialingenieur als auch dem Konstrukteur, Materialien auf gewünschte Eigenschaften wie Festigkeit, Duktilität, Zähigkeit und Energieabsorption zu testen.