Die beste vergoldete Zugprüfmaschine der Welt kann nur so genaue Ergebnisse liefern, wie es die Probe zulässt. Der Anspruch an genaue Ergebnisse bzw. die Erfüllung der Qualitätsanforderungen der Normen erfordert eine einwandfreie Probenvorbereitung!
Angebot erhaltenUnverzichtbar für gestanzte / lasergeschnittene Zugproben
Die beste vergoldete Zugprüfmaschine der Welt kann nur so genaue Ergebnisse liefern, wie es die Probe zulässt. Der Anspruch an genaue Ergebnisse bzw. die Erfüllung der Qualitätsanforderungen der Normen erfordert eine einwandfreie Probenvorbereitung!
Das Stanzen ist die effizienteste und damit wirtschaftlichste Möglichkeit, eine Zugprobe aus einem Blech zu entnehmen, sofern die kaltverfestigte Randzone der Probe sauber und effizient entfernt werden kann. Dies kann durch normgerechtes Fräsen oder Schleifen erfolgen (siehe Bild oben: Probenschleifmaschine PSM2000).
Musterherstellung durch Laserschneiden: Bei schwer stanzbaren Blechen (Festigkeiten >1600 oder >1800 MPa: Bei gehärteten Blechen aus Presshärten / Hartwalzblechen / Sonderlegierungen) kann die Zugprobe alternativ mittels Laserschneiden geschnitten werden. Es ist jedoch sehr wichtig, die Schmelzkante bzw. die gesamte Wärmeeinflusszone zu entfernen. Diese Vorarbeiten (Herstellung der Zugprobe / Hantel) werden üblicherweise im Produktionsbereich Laserschneiden / Besäumen durchgeführt. Anschließend wird die Zugprobe (mit Schmelzkante) mit der Probenschleifmaschine PSM2000 geschliffen.
Andere Arten der Probenvorbereitung (meist ungeeignet)
Werkstoffe/Stahlsorten, die nicht gefräst werden können: Laut Kundenaussagen können folgende Stahlsorten überhaupt nicht gefräst werden. Dies liegt vor allem daran, dass die Frästechnik versagt und auch erstklassige Fräser „sofort“ stumpf werden (bei Ersteinsatz schneidet der Fräser nicht mehr; das Material verdichtet sich und das Ergebnis ist dadurch verfälscht): DUPLEX-Stähle / Stahl-Schlüsselwerkstoffnummern: 1.4376 H500 – H800 – H1000 | 1.4378 | 1.4462 | 1.4162 | 1.4419 | 1.4122 | 1.4618 | 1.43XX (mit Manganlegierung) | 1.4301 (with manganese alloy) hardened steel for press hardening / hot forming, especially "manganese steel".
Die seit 1970 bestehende Probenschleifmaschine ist mittlerweile so ausgereift und baulich verbessert, dass auch angelernte Arbeiter in der Lage sind, in kürzester Zeit absolut parallele Proben mit hoher Oberflächengüte herzustellen – mit einer garantierten Probenparallelität von besser als 0,02 mm (IDDRG-Empfehlung). Die Probenschleifmaschine wird ständig weiterentwickelt und zeichnet sich durch ihre Robustheit aus. Innovationen im Laufe der Jahre:
Bandspannung über Pneumatikzylinder (erhöhter Komfort beim Schleifbandwechsel und reproduzierbarer Spanndruck bei verbesserter Reproduzierbarkeit der Schleifergebnisse).
neue wartungsfreie Parallelführung
neuer Probenhalter über Stifte – weniger empfindlich gegenüber Verschmutzung der Kontaktflächen
neue Bandrichtungskorrektur
geschlossener Maschinenraum unten: Schleifstaub fällt nicht mehr auf den Boden
digitale Anzeige von Nullposition und Vorschub (Schleifabtrag)
Erhöhte Sicherheit: Türverriegelung bei laufendem Schleifband
| Bezeichnung | ISO6892 B1-1 | ISO6892 B1-2 | ISO6892 B1-3 | Presshärten | ASTM E8/E8M | ASTM A370 | JIS | GOST | |
| Musterformular 1 | Musterformular 2 | Musterformular 3 | besondere Form | Musterform | Musterformular Subsize | Musterform | 1497 | ||
| A50 oder | A80 oder | „A30“ | 12,5 (1/2″) | Z2241 | Typ 1 | ||||
| ISO | ASTM | 12,5 x 50 | 20 x 80 | 25 x 50 | |||||
| Leutnant | L | 200 | 250 | 200 | ~ 136 | 200 (min.) | 100 | 200 | 150 |
| B | C | 20 | 30 | 35 | 9 | 20 | 10 | 35 | 40 |
| h | B | ~ 50 | ~ 50 | ~ 55 | 45 (mindestens ~45) | ~ 50 Min | ~ 30 | ~ 55 | |
| R | R | 20 | 20 | 25 | 15 | 20 (min.12,5) | 15 (min.6) | 25 | |
| Lc | A | 75 (mind. 57) | 120 (min.90) | 60 (min.) | 36 | 75 (min. 57) | 36 (min.32) | 60 | 100 |
| L0 | G | 50 | 80 | 50 | 30 | 50 +1 | 25 +1 | 50 | |
| b0 | W | 12,5 +1 | 20 +1 | 25 +1 | 5 | 12,5+0,2 | 6+0,1 | 25 | 20 |
| Lc-Parallelität | <0,06 | <0,12 | <0,12 | <0,06 | <0,1 | <0,08 | <0,1 | ||
| (Formtoleranz) | |||||||||
| b+ | W+ | Erforderliches Stanzaufmaß zur Bearbeitung der Stanzkante (Kaltverfestigung) | |||||||
| a0 | T | Stärke für Schneidwerkzeuge / Stanztechnik: 0,05 – 12,0 mm |
| Name | Download |
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